Meine Erfahrung mit der Kilometerpauschale
Beim Testen dieser Seite wurde besonders deutlich, wie leicht Pendlerpauschale und Kilometerpauschale verwechselt werden. Für den regelmäßigen Weg zur ersten Tätigkeitsstätte wird normalerweise nur die einfache Entfernung betrachtet. Bei einer beruflichen Auswärtstätigkeit können dagegen die tatsächlich gefahrenen Kilometer von Hin- und Rückweg relevant sein. Ich habe beide Varianten mit unterschiedlichen Strecken und Fahrtzahlen geprüft. Die getrennte Darstellung hilft dabei, den passenden Rechenweg auszuwählen. Vor einer Abrechnung sollten Reisezweck, Datum, Strecke und verwendetes Fahrzeug dokumentiert werden. Das berechnete Ergebnis ist eine Orientierung und sollte mit den Vorgaben des Arbeitgebers oder den steuerlichen Unterlagen abgeglichen werden.


Kilometerpauschale: Berechnung, Erstattung und Steuerregeln 2026
Die Kilometerpauschale vereinfacht in Deutschland die steuerliche Abrechnung beruflich veranlasster Fahrten mit einem privaten Fahrzeug. Für Dienstreisen und externe Arbeitseinsätze zählt grundsätzlich die vollständig gefahrene Strecke, während bei regelmäßigen Wegen zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte die Entfernungspauschale nur die einfache Entfernung berücksichtigt. Seit dem 1. Januar 2026 beträgt die Pendlerpauschale 38 Cent ab dem ersten vollen Kilometer. Arbeitnehmer können nicht erstattete Kosten als Werbungskosten ansetzen; Selbstständige erfassen sie als Betriebsausgaben. Entscheidend sind Fahrtzweck, Verkehrsmittel, Anwesenheitstage, Nachweise und mögliche Arbeitgebererstattungen. Dieser Leitfaden erklärt Berechnung, Höchstbeträge, Sonderfälle, Homeoffice, öffentliche Verkehrsmittel, Fahrrad, Motorrad, Behinderung und die korrekte Eintragung in der Steuererklärung verständlich und praxisnah. Belege vermeiden Rückfragen und sichern eine nachvollziehbare steuerliche Behandlung.
Das Wichtigste zur Kilometerpauschale 2026
Für den Arbeitsweg gelten 2026 0,38 Euro je vollem Entfernungskilometer.
Berechnet wird grundsätzlich nur die einfache Strecke, nicht Hin- und Rückweg.
Die Entfernungspauschale gilt unabhängig davon, ob Sie mit Auto, Bahn, Fahrrad, Motorrad oder zu Fuß zur Arbeit kommen.
Bei Dienstreisen mit dem privaten Pkw gelten grundsätzlich 0,30 Euro je tatsächlich gefahrenem Kilometer.
Für andere private motorbetriebene Fahrzeuge können bei Auswärtstätigkeiten 0,20 Euro je gefahrenem Kilometer angesetzt werden.
Die Entfernungspauschale ist ein Werbungskostenabzug. Sie wird nicht vollständig ausgezahlt.
Für bestimmte Verkehrsmittel gilt grundsätzlich ein jährlicher Höchstbetrag von 4.500 Euro.
Bei Nutzung eines eigenen oder zur Nutzung überlassenen Pkw greift diese Begrenzung nicht.
Homeoffice-, Urlaubs- und Krankheitstage dürfen nicht als Fahrttage angesetzt werden.
Arbeitgebererstattungen können den steuerlich abziehbaren Betrag mindern.
Die gesetzlichen Werte für Arbeitswege und Auswärtstätigkeiten beruhen auf unterschiedlichen Vorschriften und dürfen nicht miteinander vermischt werden.
Was ist die Kilometerpauschale?
Die Kilometerpauschale ist ein fester Betrag, mit dem berufliche vehicle costs ohne Einzelabrechnung angesetzt werden. Bei einem private motorised vehicle ersetzt diese standard method die aufwendige Ermittlung von fuel, depreciation, Reparaturen und weiteren vehicle expenses für jede professional journey.
Sie gilt vor allem bei business trip, external work und professionally required external activities. Statt actual expenses und umfangreicher expense documentation nutzt du eine simplified calculation für every kilometre driven. Begriffe wie Dienstreisepauschale, Reisekostenpauschale, tax mileage method oder Wegstreckenentschädigung beschreiben je nach Zusammenhang ähnliche, aber rechtlich nicht immer identische Verfahren.
Für welche Fahrten gilt die Kilometerpauschale?
Begünstigt sind professional journeys außerhalb der first workplace. Dazu gehören business trips, customer visits, customer appointments, business meetings, professional training, professional errands, business meals und Fahrten zwischen changing work locations, wenn ein nachvollziehbarer travel purpose besteht.
Voraussetzung ist meist, dass du ein eigenes private motorised vehicle für work-related travel nutzt. Fahrten mit einem company vehicle oder einer vollständig bezahlten free travel option dürfen nicht nochmals als eigene Kosten abgerechnet werden. Die regular workplace journey fällt dagegen unter die Pendlerpauschale beziehungsweise Entfernungspauschale.
Dienstreisen mit dem privaten Pkw richtig abrechnen
Bei einer beruflichen Auswärtstätigkeit zählen die tatsächlich gefahrenen Kilometer. Dazu können gehören:
Fahrt von der Wohnung zum Kunden und zurück
Fahrt vom Büro zu einer Messe
Fahrt zwischen zwei Kunden
Fahrt zu einer auswärtigen Fortbildung
Fahrt zu einer vorübergehenden Baustelle
beruflich veranlasste Fahrt zu einem Lieferanten
Bei Nutzung des privaten Pkw können Arbeitnehmer entweder den pauschalen Kilometersatz von 0,30 Euro verwenden oder unter geeigneten Voraussetzungen die tatsächlichen Kilometerkosten ermitteln. Die Pauschale vereinfacht die Abrechnung, weil keine Einzelberechnung von Kraftstoff, Versicherung, Abschreibung und Reparaturen erforderlich ist.
Beispiel für mehrere berufliche Stationen
Ein Arbeitnehmer fährt:
24 Kilometer von zu Hause zum Kunden,
18 Kilometer vom ersten zum zweiten Kunden,
31 Kilometer vom zweiten Kunden nach Hause.
Gesamtstrecke:
24 + 18 + 31 = 73 Kilometer
Fahrtkosten:
73 × 0,30 Euro = 21,90 Euro
Wie hoch ist die Kilometerpauschale 2026?
Für private-car business travel beträgt der standard tax mileage rate grundsätzlich 30 cents per kilometre. Bei einem motorcycle oder anderen qualifying motorised vehicle werden regelmäßig 20 cents per kilometre angesetzt. Dabei zählen outward journey und return journey, also die complete distance der tatsächlich kilometres travelled.
| Fahrzeug und Fahrt | Üblicher Satz |
|---|---|
| Privater passenger car bei business travel | 0,30 Euro je gefahrenem Kilometer |
| Motorrad oder anderes motorbetriebenes Fahrzeug | 0,20 Euro je gefahrenem Kilometer |
| Arbeitsweg zur first workplace | 0,38 Euro je vollem Entfernungskilometer |
Das Bundesreisekostengesetz, kurz BRKG, regelt federal public-sector travel gesondert. Bei considerable official interest kann eine Wegstreckenentschädigung von 30 Cent gelten; sonst nennt § 5 BRKG für motorbetriebene Fahrzeuge 20 Cent. Für Reisen abroad können andere Vorgaben oder actual costs maßgeblich sein.
Wie wird die Kilometerpauschale berechnet?
Die Kilometerpauschale formula lautet: Gefahrene Kilometer × anwendbarer Kilometersatz. Für eine professional journey mit 165 kilometres complete distance travelled ergibt die multiplication mit 30 cents einen Betrag von €49.50. Bei five journeys wären 825 qualifying kilometres und damit 247,50 Euro anzusetzen.
Ein weiteres calculation example: Eine business trip über 100 Kilometer ergibt €30 mileage reimbursement. Bei der Pendlerpauschale gilt dagegen nur die one-way distance. Bei 20 kilometres Arbeitsweg werden nicht outward journey und return journey addiert, sondern 20 Kilometer mit dem applicable vehicle rate der Entfernungspauschale multipliziert.
Grundformel für den Arbeitsweg
Arbeitstage × einfache Entfernung in vollen Kilometern × 0,38 Euro
Angefangene Kilometer werden abgerundet. Bei einer Entfernung von 18,9 Kilometern dürfen daher 18 Kilometer angesetzt werden. Maßgeblich ist grundsätzlich die kürzeste Straßenverbindung zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte.
Beispiel 1: 18 Kilometer Arbeitsweg
Eine Arbeitnehmerin fährt an 210 Tagen zu ihrem Büro. Die einfache Entfernung beträgt 18 Kilometer.
210 × 18 × 0,38 Euro = 1.436,40 Euro
Sie kann 1.436,40 Euro als Fahrtkosten innerhalb ihrer Werbungskosten ansetzen.
Beispiel 2: 35 Kilometer Arbeitsweg
Ein Arbeitnehmer fährt an 220 Tagen zu seiner ersten Tätigkeitsstätte. Die einfache Strecke beträgt 35 Kilometer.
220 × 35 × 0,38 Euro = 2.926 Euro
Der abziehbare Betrag beträgt 2.926 Euro.
Beispiel 3: 60 Kilometer mit dem eigenen Pkw
Bei 220 Arbeitstagen und einer einfachen Entfernung von 60 Kilometern ergibt sich:
220 × 60 × 0,38 Euro = 5.016 Euro
Obwohl der Betrag über 4.500 Euro liegt, kann er vollständig angesetzt werden, wenn der Arbeitnehmer die Strecke mit seinem eigenen oder einem ihm zur Nutzung überlassenen Pkw zurückgelegt hat und dies glaubhaft machen kann.
Beispiel 4: Dienstreise mit dem privaten Pkw
Eine Beschäftigte fährt von ihrer Wohnung zu einem Kundentermin. Die Hinfahrt beträgt 82 Kilometer, die Rückfahrt ebenfalls 82 Kilometer.
Gesamte Fahrtstrecke:
82 + 82 = 164 Kilometer
Abziehbare oder steuerfrei erstattungsfähige Fahrtkosten:
164 × 0,30 Euro = 49,20 Euro
Bei einer Dienstreise werden die tatsächlich gefahrenen Kilometer berücksichtigt. Das unterscheidet diese Berechnung grundlegend vom täglichen Arbeitsweg.
Die Kilometerpauschale ist keine direkte Erstattung
Ein häufiger Irrtum besteht darin, den errechneten Betrag mit der späteren Steuererstattung gleichzusetzen.
Wer 2.000 Euro Entfernungspauschale angibt, erhält nicht automatisch 2.000 Euro vom Finanzamt. Der Betrag reduziert zunächst das zu versteuernde Einkommen. Wie hoch die tatsächliche Steuerersparnis ausfällt, hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab:
Höhe des Einkommens
persönlicher Grenzsteuersatz
weitere Werbungskosten
Familienstand
bereits einbehaltene Lohnsteuer
steuerfreie oder pauschal versteuerte Arbeitgeberleistungen
Arbeitnehmer erhalten 2026 automatisch einen Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.230 Euro. Zusätzliche Werbungskosten wirken sich regelmäßig erst aus, wenn die gesamten beruflichen Aufwendungen diesen Betrag überschreiten.
Beispiel für die tatsächliche Steuerwirkung
Eine Arbeitnehmerin hat:
1.900 Euro Entfernungspauschale,
300 Euro Fortbildungskosten und
200 Euro Kosten für Arbeitsmittel.
Ihre gesamten Werbungskosten betragen 2.400 Euro.
Da der Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.230 Euro ohnehin berücksichtigt wird, führen nur die darüber hinausgehenden 1.170 Euro zu einem zusätzlichen Werbungskostenabzug.
Die tatsächliche Steuerersparnis entspricht anschließend nicht diesen 1.170 Euro, sondern ergibt sich aus der individuellen steuerlichen Belastung.
Wie wird die Kilometerpauschale erstattet?
Ein employee reicht nach journey completion meist eine travel-expense report oder ein reimbursement form beim employer ein. Darin stehen date, professional purpose, distances, kilometres travelled, vehicle used und supporting information. Nach review und claim submission wird der approved amount als payment ausgezahlt.
Die Erstattung kann innerhalb der steuerlichen Grenzen als tax-free reimbursement behandelt werden. Zahlt der Arbeitgeber weniger oder nichts, gelten die unreimbursed expenses möglicherweise als Werbungskosten in der tax return. Bei Selbstständigen sind entsprechende travel costs regelmäßig operating expenses des business.
Arbeitgebererstattung und Kilometerpauschale
Ein Arbeitgeber kann Fahrtkosten für Auswärtstätigkeiten mit dem privaten Pkw bis zum steuerlich zulässigen Kilometersatz steuerfrei erstatten.
Erstattet der Arbeitgeber beispielsweise für eine Dienstreise mit 200 gefahrenen Kilometern:
200 × 0,30 Euro = 60 Euro
kann der Arbeitnehmer dieselben 60 Euro nicht noch einmal als Werbungskosten abziehen. Erstattet der Arbeitgeber nur 40 Euro, kann grundsätzlich die nicht erstattete Differenz von 20 Euro relevant sein.
Stellt der Arbeitgeber für die Auswärtstätigkeit ein Fahrzeug zur Verfügung, darf der pauschale Kilometersatz für das private Fahrzeug nicht angesetzt werden.
Ist der Arbeitgeber zur Zahlung verpflichtet?
Eine steuerliche Pauschale schafft nicht automatisch eine allgemeine statutory obligation zur Zahlung. Im privaten Arbeitsverhältnis hängt employer reimbursement von employment contracts, collective agreements, internal travel policies oder einer anderen legal basis ab. Ein contractual entitlement sollte deshalb zuerst geprüft werden.
Unter bestimmten contract principles kann ein Anspruch auf Ersatz notwendiger qualifying costs nach den agency principles des §670 BGB in Betracht kommen. Für federal public-sector travel gelten das Bundesreisekostengesetz und ergänzende Regelungen. Fehlt ein reimbursement right, kann der employee den unreimbursed expense gegebenenfalls in der tax return ansetzen.
Kilometerpauschale und Pendlerpauschale: Was ist der Unterschied?
Die Kilometerpauschale betrifft business travel, customer visits, training journeys und andere professional external journeys. Sie ist vehicle-dependent und berücksichtigt bei einem privaten Pkw die complete distance aus outward travel und return travel.
Die Pendlerpauschale beziehungsweise Entfernungspauschale gilt für regular commuting zwischen home und first workplace. Sie ist weitgehend unabhängig vom mode of transport und berücksichtigt nur die one-way distance der shortest route. Das gilt für die daily journey to work auch dann, wenn du mit Bahn, Fahrrad oder als Mitfahrer unterwegs bist.
Entfernungspauschale und Reisekostenpauschale im Vergleich
Merkmal
Arbeitsweg zur ersten Tätigkeitsstätte
Berufliche Auswärtstätigkeit
Steuerliche Bezeichnung
Entfernungspauschale
Fahrtkosten bei Auswärtstätigkeit
Satz 2026
0,38 Euro
0,30 Euro mit privatem Pkw
Berechnete Strecke
Einfache Entfernung
Tatsächlich gefahrene Kilometer
Hin- und Rückweg
Nur indirekt abgegolten
Beide Strecken zählen
Verkehrsmittelabhängig
Grundsätzlich nein
Ja
Typischer Fall
Wohnung zum festen Büro
Fahrt zum Kunden
Arbeitgebererstattung
Meist nur unter besonderen Regeln
Steuerfrei bis zum zulässigen Betrag möglich
Nachweise
Entfernung und tatsächliche Arbeitstage
Reisezweck, Datum, Strecke und Kilometer
Der wichtigste Prüfpunkt lautet daher nicht: „Wie viele Kilometer bin ich gefahren?“ Entscheidend ist zuerst: Bin ich zu meiner ersten Tätigkeitsstätte oder zu einem auswärtigen Einsatzort gefahren?
Wie hoch ist die Pendlerpauschale 2025 und 2026?
Im Steuerjahr 2025 galten 30 cents für die first 20 kilometres und 38 cents per kilometre ab dem 21st kilometre. Diese gestaffelte commuting allowance war seit 2022 für längere home-to-work travel maßgeblich.
Seit January 1 2026 gilt eine unified rate von 38 cents ab dem first kilometre. Der German government zufolge wurde die Entfernungspauschale dauerhaft erhöht. Für jeden full kilometre der one-way distance kann damit derselbe tax rate angesetzt werden.
Welche Entfernung und wie viele Arbeitstage zählen?
Maßgeblich ist grundsätzlich die shortest road connection zwischen home und first workplace. Eine longer route kann anerkannt werden, wenn sie regularly used, clearly more convenient, reliable und beispielsweise deutlich time-saving ist. Für die distance calculation zählen nur full kilometres.
Wann ist eine längere Strecke zulässig?
Eine längere Straßenverbindung kann anerkannt werden, wenn sie:
offensichtlich verkehrsgünstiger ist und
regelmäßig tatsächlich benutzt wird.
„Verkehrsgünstiger“ bedeutet nicht einfach, dass die Strecke angenehmer ist. Sie sollte in der Regel zu einer schnelleren oder zuverlässigeren Ankunft führen. Eine nur theoretisch mögliche Ausweichstrecke genügt nicht.
Als Nachweise oder Glaubhaftmachung eignen sich beispielsweise:
Routenberechnungen mit typischen Fahrzeiten
dokumentierte regelmäßige Staus auf der kürzeren Route
eine nachvollziehbare Zeitersparnis
Angaben zu Baustellen oder schwierigen Verkehrsverbindungen
Kalender- oder Fahrtenaufzeichnungen
Die längere Verbindung darf nicht allein deshalb gewählt werden, weil sie mehr Kilometer und damit einen höheren Steuerabzug erzeugt.
Welche Arbeitstage dürfen angegeben werden?
Es dürfen nur Tage angesetzt werden, an denen die erste Tätigkeitsstätte tatsächlich aufgesucht wurde.
Nicht einzurechnen sind insbesondere:
Urlaubstage
Krankheitstage ohne Arbeitsweg
vollständige Homeoffice-Tage
Dienstreisetage ohne Besuch der ersten Tätigkeitsstätte
Feiertage, an denen nicht gearbeitet wurde
Wochenenden ohne tatsächlichen Arbeitseinsatz
Tage mit vollständigem Freizeitausgleich
Wer an einem Samstag oder Feiertag tatsächlich im Betrieb arbeitet und dorthin fährt, kann diesen Tag dagegen grundsätzlich berücksichtigen.
Realistische Zahl der Arbeitstage ermitteln
Pauschale Schätzungen von 220 oder 230 Tagen sind nur dann plausibel, wenn sie zu den tatsächlichen Verhältnissen passen.
Eine saubere Berechnung beginnt mit den vertraglichen Arbeitstagen:
Kalendertage der regulären Arbeitswoche
– Urlaub
– Krankheit
– Homeoffice
– Feiertage an Arbeitstagen
– Dienstreisen ohne Fahrt zum Betrieb
= tatsächliche Fahrttage
Bei mehreren Homeoffice-Tagen pro Woche kann die Zahl der Fahrten erheblich sinken. Kalender, Arbeitszeitkonto, Dienstreiseabrechnungen und Homeoffice-Vereinbarungen helfen bei einer späteren Rückfrage des Finanzamts.
Bei den attendance days werden nur Tage mit actual attendance berücksichtigt. Home-office days, annual leave, sickness, holidays und weekends zählen nicht als qualifying day. Pauschale Angaben wie 220 days oder 230 days bei einer five-day working week müssen zur tatsächlichen Arbeitssituation passen und gegenüber dem tax office glaubhaft sein.
Welche Verkehrsmittel sind erlaubt?
Die transport-independent allowance gilt für drivers, motorcyclists, cyclists und pedestrians. Du kannst die Entfernungspauschale also für car, motorcycle, train, bus, bicycle, E-bike, carpool oder on foot zurückgelegte workplace journeys nutzen.
Bei mixed transport werden die route sections sachgerecht aufgeteilt. Übersteigen actual public-transport expenses die errechnete Pauschale, können höhere documented costs berücksichtigt werden. Für flights gilt die Pauschale nur für An- und Abfahrten; die Flugkosten selbst werden nach tatsächlichem Aufwand behandelt.
Welcher Höchstbetrag gilt?
Der general cap der Entfernungspauschale beträgt €4,500 pro Kalenderjahr. Dieser annual limit betrifft vor allem commuting costs mit public transport, Motorrad, Fahrrad oder einem nicht eigenen motor vehicle.
Der yearly maximum gilt nicht, wenn du einen own car, private car oder einen zur Nutzung provided vehicle verwendest. Auch höhere actual public-transport expenses können mit evidence angesetzt werden. Die Ausnahmen sind in der 2026er Übersicht zu § 9 EStG ausdrücklich genannt.
Geeignete Unterlagen können sein:
Werkstattrechnungen mit Kilometerständen
Hauptuntersuchungsberichte
Leasingunterlagen
Tank- oder Ladekostenbelege
Versicherungspapiere
Fahrtenkalender
Dienstpläne
Kilometerpauschale bei Bus und Bahn
Auch Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel können grundsätzlich die Entfernungspauschale ansetzen.
Sind die tatsächlichen Kosten für Bus und Bahn im Kalenderjahr höher als die berechnete Entfernungspauschale, dürfen die höheren nachgewiesenen Aufwendungen berücksichtigt werden. Das kann vor allem bei teuren Fernverkehrsverbindungen oder mehreren notwendigen Abonnements relevant sein.
Beispiel
Die Entfernungspauschale beträgt 1.600 Euro. Die nachgewiesenen Kosten für Bahnfahrkarten betragen 1.920 Euro.
In diesem Fall können grundsätzlich die tatsächlichen Kosten von 1.920 Euro berücksichtigt werden.
Belege für Monatskarten, Jahreskarten, Einzelfahrten und notwendige Anschlussverbindungen sollten aufbewahrt werden.
Kilometerpauschale bei Fahrgemeinschaften
Jeder Teilnehmer einer Fahrgemeinschaft kann die Entfernungspauschale für seine eigene maßgebliche Strecke ansetzen. Es spielt keine Rolle, ob die Person selbst fährt oder mitgenommen wird.
Umwege zum Abholen oder Absetzen anderer Teilnehmer erhöhen die steuerlich maßgebliche Entfernung jedoch nicht.
Für Mitfahrer gilt grundsätzlich die Grenze von 4.500 Euro. Der Fahrer kann für die Tage, an denen er seinen eigenen oder einen ihm überlassenen Pkw einsetzt, auch einen höheren Betrag geltend machen.
Wechselt sich eine Fahrgemeinschaft mit dem Fahren ab, sollte dokumentiert werden, wer an welchen Tagen gefahren ist.
Welche Nachweise werden benötigt?
Für workplace journeys solltest du distance, attendance days, first workplace und den regelmäßig benutzten Weg nachvollziehbar dokumentieren. Bei ungewöhnlich vielen journey records kann das tax office eine employer confirmation, Kalenderauszüge oder weitere evidence verlangen.
Für business-trip reimbursement gehören date, destination, professional purpose, kilometres travelled, vehicle used und supporting receipts in den travel log oder die travel-expense report. Eine credible record ist besonders wichtig, wenn zusätzliche expenses oder Beträge oberhalb von €4,500 beansprucht werden.
Welche Nachweise sollte man aufbewahren?
Die Entfernungspauschale erfordert nicht für jeden Arbeitstag einen Tankbeleg. Die Angaben müssen aber plausibel und bei Rückfragen nachvollziehbar sein.
Hilfreich sind:
Arbeitsvertrag oder Zuordnungsschreiben zur ersten Tätigkeitsstätte
Jahreskalender mit Büro- und Homeoffice-Tagen
Dienstpläne
Zeiterfassungen
Arbeitgeberbescheinigungen
Fahrkarten und Abonnements
Werkstattrechnungen mit Kilometerständen
Reisekostenabrechnungen
Fahrtenbuch oder einfache Fahrtaufzeichnungen
Rechnungen für Fortbildungen, Messen oder Kundentermine
Für Dienstreisen sollte jede Fahrt mindestens mit Datum, Start, Ziel, Anlass und gefahrenen Kilometern dokumentiert werden.
Häufige Fehler bei der Kilometerpauschale
Hin- und Rückweg beim Arbeitsweg ansetzen
Bei der Entfernungspauschale zählt nur die einfache Entfernung. Wer 25 Kilometer zum Arbeitsplatz und 25 Kilometer zurückfährt, trägt 25 Kilometer ein, nicht 50.
Alle vertraglichen Arbeitstage übernehmen
Urlaub, Krankheit, Homeoffice und reine Dienstreisetage müssen abgezogen werden. Eine auffällig hohe Zahl an Fahrttagen kann Rückfragen auslösen.
Arbeitsweg und Dienstreise verwechseln
Für die Fahrt zum festen Büro gelten 0,38 Euro je Entfernungskilometer. Für die Fahrt zu einem auswärtigen Kunden gelten mit dem privaten Pkw regelmäßig 0,30 Euro je tatsächlich gefahrenem Kilometer.
Angefangene Kilometer aufrunden
Es zählen nur volle Entfernungskilometer. Aus 19,8 Kilometern werden steuerlich 19 Kilometer.
Arbeitgebererstattungen ignorieren
Steuerfreie oder pauschal versteuerte Leistungen dürfen nicht unberücksichtigt bleiben. Sonst werden dieselben Kosten möglicherweise doppelt geltend gemacht.
Umwege der Fahrgemeinschaft einrechnen
Die zusätzliche Strecke zum Abholen von Kollegen erhöht die maßgebliche Entfernung nicht.
Homeoffice-Tage doppelt erfassen
Ein vollständiger Homeoffice-Tag darf nicht zugleich als normaler Fahrtag zur ersten Tätigkeitsstätte angesetzt werden.
Den Werbungskostenbetrag mit der Erstattung verwechseln
Die Kilometerpauschale reduziert das steuerpflichtige Einkommen. Sie wird nicht eins zu eins ausgezahlt.
Praktische Checkliste für die Berechnung
Prüfen Sie, ob es sich um einen Arbeitsweg oder eine Auswärtstätigkeit handelt.
Ermitteln Sie Ihre erste Tätigkeitsstätte.
Bestimmen Sie die kürzeste Straßenverbindung.
Runden Sie die Entfernung auf volle Kilometer ab.
Zählen Sie nur die tatsächlichen Fahrttage.
Ziehen Sie Urlaub, Krankheit, Homeoffice und reine Dienstreisetage ab.
Multiplizieren Sie die Entfernung mit 0,38 Euro und den Fahrttagen.
Prüfen Sie den Höchstbetrag von 4.500 Euro.
Vergleichen Sie bei Bus und Bahn die Pauschale mit den tatsächlichen Kosten.
Berücksichtigen Sie Arbeitgeberzuschüsse und Jobtickets.
Dokumentieren Sie berufliche Auswärtstätigkeiten getrennt.
Bewahren Sie plausibilisierende Unterlagen auf.
Kilometerpauschale in der Steuererklärung
Ein employee trägt commuting costs zur first workplace als Werbungskosten in der Anlage N der Einkommensteuererklärung ein. Erforderlich sind Entfernung, attendance days und gegebenenfalls Angaben zu tax-free employer reimbursements, Jobticket oder Fahrtkostenzuschuss.
Nicht erstattete business-trip expenses und professional travel im Rahmen external activities werden getrennt als Reisekosten erfasst. Tax software kann die Eintragung unterstützen, doch tax-free reimbursements müssen als reimbursement offset berücksichtigt werden. Nur unreimbursed expenses erhöhen den tax deduction.
Wo wird die Kilometerpauschale in der Steuererklärung eingetragen?
Arbeitnehmer tragen den Arbeitsweg im Bereich der Werbungskosten für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte ein. Benötigt werden insbesondere:
Anschrift der ersten Tätigkeitsstätte
Zeitraum der Beschäftigung
einfache Entfernung
Zahl der tatsächlichen Arbeitstage
verwendete Verkehrsmittel
gegebenenfalls Kosten öffentlicher Verkehrsmittel
steuerfreie oder pauschal besteuerte Arbeitgeberleistungen
Dienstreisekosten gehören in den Bereich der beruflich veranlassten Auswärtstätigkeiten. Dort werden die tatsächlich gefahrenen Kilometer und bereits erhaltene Erstattungen berücksichtigt.
Selbstständige erfassen berufliche Fahrtkosten als Betriebsausgaben. Fahrten zwischen Wohnung und einer dauerhaft zugeordneten Betriebsstätte unterliegen grundsätzlich den Regeln der Entfernungspauschale, während echte Geschäftsreisen nach den Regeln für betriebliche Auswärtstätigkeiten behandelt werden.
Homeoffice und Pendlerpauschale
An einem reinen home-office day findet keine workplace journey statt. Deshalb kann für diesen Tag keine Pendlerpauschale angesetzt werden. Stattdessen kommt bei erfüllten Voraussetzungen die home-office daily allowance in Betracht.
Fährst du am selben day zusätzlich zur permanent workplace, kann die qualifying journey grundsätzlich berücksichtigt werden. Entscheidend sind attendance, actual working arrangement und work location. Wer predominantly from home arbeitet, sollte commuting days und remote work genau voneinander trennen.
Stattdessen kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen die Homeoffice-Tagespauschale infrage kommen. Grundsätzlich wird sie für Tage berücksichtigt, an denen die berufliche Tätigkeit überwiegend in der häuslichen Wohnung ausgeübt und keine außerhalb gelegene erste Tätigkeitsstätte aufgesucht wird.
Wer morgens im Homeoffice arbeitet und später noch zum festen Büro fährt, kann für diesen Tag grundsätzlich die Entfernungspauschale beanspruchen. Ob daneben eine Homeoffice-Tagespauschale zulässig ist, hängt von den konkreten Voraussetzungen ab. Eine doppelte Berücksichtigung ist nicht automatisch möglich.
Praktisch empfiehlt sich eine getrennte Jahresübersicht mit:
Bürotagen
vollständigen Homeoffice-Tagen
Dienstreisetagen
Urlaubs- und Krankheitstagen
Sonderfälle der Kilometerpauschale
Special cases entstehen bei Fahrrad, E-Bike, public transport, Flugreisen, voluntary activities, Menschen mit Behinderung sowie bei Selbstständige und Freiberufler. Die tax treatment hängt davon ab, ob eine Fahrt regular commuting oder business travel darstellt.
Auch vehicle classification, private vehicle, tatsächliche actual costs und vorhandene travel reimbursement spielen eine Rolle. Die folgenden Fälle zeigen, wann eine Pauschale möglich ist und wann dokumentierte Aufwendungen vorzuziehen sind.
Fahrrad und E-Bike
Für ein ordinary bicycle gibt es bei business travel keine allgemeine standard mileage rate wie beim privaten Pkw. Ein motorised E-bike kann als small motor vehicle gelten, wenn seine motor power und vehicle classification über die eines normalen Pedelecs hinausgehen. Für ein qualifying vehicle kann die business-travel mileage allowance für other motorised vehicles relevant sein; bei einem gewöhnlichen Fahrrad werden eher actual costs oder betriebliche Erstattungsregeln geprüft.
Ehrenamt
Bei Ehrenamt und voluntary activities hängt travel reimbursement von der reimbursement arrangement der non-profit organisation ab. Relevant journeys sollten mit date, kilometres, Zweck und travel log dokumentiert werden. Auch wenn volunteer travel einer professional-like travel ähnelt, müssen applicable tax rules, steuerfreie Aufwandsentschädigungen und expense documentation getrennt geprüft werden.
Öffentliche Verkehrsmittel und Flugreisen
Bei business travel mit öffentliche Verkehrsmittel werden actual ticket costs für rail travel, bus travel und andere transport expenses angesetzt. Das gilt ebenso für air travel und flights. Statt einer business-trip mileage allowance nutzt du den dokumentierten Preis von travel ticket oder Flugticket. Eine reimbursement kann bis zur Höhe der nachgewiesenen Kosten steuerfrei möglich sein.
Menschen mit Behinderung
Menschen mit Behinderung können bei einem disability degree von mindestens 70 oder ab 50 mit erheblicher mobility restriction besondere Wahlrechte haben. Bei workplace journeys dürfen qualifying people je nach proof of disability tatsächliche actual vehicle costs oder einen pauschalen Satz für die gefahrene Strecke wählen. Das betrifft insbesondere private vehicle, first workplace und commuting expenses.
Da in diesen Fällen auch Begleit-, Abhol- oder Leerfahrten relevant werden können, lohnt sich eine genaue Prüfung der persönlichen Voraussetzungen.
Selbstständige und Freiberufler
Selbstständige und Freiberufler erfassen professional journeys als operating expenses. Bei einem private car kann die mileage allowance oder ein nachgewiesener individueller Kostensatz verwendet werden. Fahrten zwischen Wohnung und regular business location beziehungsweise erster Betriebsstätte werden dagegen ähnlich wie commuting behandelt. Bei einem business vehicle gelten actual costs, vehicle classification und Regeln zur Privatnutzung; duplicate costs sind ausgeschlossen.
Individueller Kilometersatz statt Kilometerpauschale
Ein individueller Kilometersatz kann sinnvoll sein, wenn die actual vehicle cost per kilometre deutlich über dem standard rate liegt. Dafür werden annual running costs wie depreciation, insurance, repairs, financing interest, fuel, garage expenses und weitere vehicle expenses addiert und durch die gesamte Jahresfahrleistung geteilt.
Diese cost calculation verlangt detailed documentation, proof of vehicle ownership und nachvollziehbare Kilometerstände. Ein expensive vehicle führt nicht automatisch zu einem höheren Abzug. Der taxpayer muss belegen, dass die tatsächlichen Kosten entstanden und der business travel korrekt abgegrenzt wurde.
Dazu werden die gesamten Fahrzeugkosten eines repräsentativen Zeitraums den insgesamt gefahrenen Kilometern gegenübergestellt. Ein auf Basis eines zwölfmonatigen Zeitraums ermittelter individueller Kilometersatz kann grundsätzlich weiterverwendet werden, bis sich die Verhältnisse wesentlich ändern.
In die Gesamtkosten können je nach Fall einfließen:
Abschreibung oder Leasingaufwand
Kraftstoff beziehungsweise Ladestrom
Versicherung
Kfz-Steuer
Wartung
Reparaturen
Reifen
Garagenkosten
laufende Pflegekosten
Der höhere Aufwand lohnt sich vor allem bei teuren Fahrzeugen, hohen Jahreskosten oder zahlreichen beruflichen Fahrten.
Was gehört zu den Reisekosten?
Reisekosten bei einer professional external activity bestehen nicht nur aus transport costs oder vehicle costs. Hinzukommen können accommodation expenses, lodging, meal allowances sowie incidental travel expenses wie Parkgebühren, Maut oder beruflich notwendige ancillary costs.
Ein employee kann diese travel expense categories als employment expenses abziehen, soweit kein tax-free employer reimbursement erfolgt. Für meals gelten gesetzliche Pauschalen und Zeitgrenzen; tatsächliche private Verpflegungskosten sind nicht einfach vollständig deductible.
Warum gibt es die Kilometerpauschale?
Die Regelung dient der simplification und standardisation. Ohne fixed rate müssten employees und accounting departments bei jeder individual journey fuel, maintenance, depreciation und weitere vehicle costs einzeln berechnen.
Dadurch sinken administrative workload, record keeping und Aufwand bei expense processing. Die Pauschale ersetzt keine tatsächlich ausgezahlte reimbursement, sondern liefert eine einheitliche cost calculation für steuerlich qualifizierende travel expenses und business travel.
Gesetzliche Grundlagen
Die zentrale legal basis ist §9 EStG. Das Einkommensteuergesetz regelt tax deductibility, Entfernungspauschale, employee expenses, erste Tätigkeitsstätte und beruflich veranlasste travel expenses. Ergänzend enthalten wage-tax guidelines Hinweise zur praktischen tax law-Anwendung.
Das Bundesreisekostengesetz beziehungsweise BRKG betrifft vor allem federal public-sector travel reimbursement. Arbeitsrechtliche Fragen zu contractual employer reimbursement können §670 BGB, employment law, travel law, Tarifverträge oder Arbeitsverträge berühren. Steuerlicher Abzug und employer obligation bleiben separate legal questions.
Erste Tätigkeitsstätte
Die Erste Tätigkeitsstätte ist eine ortsfeste work location, der ein employee dauerhaft zugeordnet ist. Eine permanent assignment kann sich aus Arbeitsvertrag, organisatorischer Zuordnung oder den tatsächlichen Umständen ergeben.
Fahrten zwischen home und diesem fixed workplace gelten als commuting und werden über die Entfernungspauschale abgerechnet. Besteht no first workplace, können Fahrten zu wechselnden Orten nach business-travel principles als professional journey oder external activity gelten, wodurch die complete distance berücksichtigt werden kann.
Pro Dienstverhältnis kann ein Arbeitnehmer höchstens eine erste Tätigkeitsstätte haben. Es ist auch möglich, dass keine erste Tätigkeitsstätte besteht.
Typische erste Tätigkeitsstätten sind:
das dauerhaft zugewiesene Büro
eine feste Filiale
ein dauerhaft zugeordneter Betrieb
ein bestimmtes Krankenhaus
eine feste Schule
eine ortsfeste Betriebsstätte des Arbeitgebers
Nicht jeder regelmäßig besuchte Ort ist automatisch eine erste Tätigkeitsstätte. Gerade bei Monteuren, Außendienstmitarbeitern, Leiharbeitnehmern, Fahrern, Bauarbeitern und Beschäftigten mit wechselnden Einsatzorten sollte die Zuordnung genau geprüft werden.
Sammelpunkt und weiträumiges Tätigkeitsgebiet
Hat ein Arbeitnehmer keine erste Tätigkeitsstätte, muss aber auf Weisung des Arbeitgebers dauerhaft typischerweise arbeitstäglich einen bestimmten Sammelpunkt aufsuchen, wird der Weg dorthin für die Fahrtkosten ähnlich wie der Weg zur ersten Tätigkeitsstätte behandelt.
Das kann beispielsweise ein Busdepot, ein Treffpunkt für den betrieblichen Sammeltransport oder ein festgelegter Zugang zu einem weiträumigen Tätigkeitsgebiet sein. Für die anschließenden betrieblichen Fahrten können dagegen andere Reisekostenregeln gelten.
Doppelte Haushaltsführung und mehrere Wohnungen
Eine doppelte Haushaltsführung liegt vor, wenn aus employment reasons ein second household am workplace besteht und der eigene Hausstand am centre of life erhalten bleibt. Accommodation und bestimmte Mehrkosten können dann zum tax deduction berechtigen.
Für weekly family journeys zwischen family home und Beschäftigungsort gilt 2026 eine Entfernungspauschale von 38 Cent je vollem Kilometer. Bei multiple residences zählt nicht automatisch die more distant residence; entscheidend sind actual residence, residential connection und der Mittelpunkt der Lebensinteressen.
Bei einer anerkannten beruflich veranlassten doppelten Haushaltsführung kann grundsätzlich eine Familienheimfahrt pro Woche steuerlich berücksichtigt werden.
Im Jahr 2026 gelten dafür 0,38 Euro je vollem Entfernungskilometer zwischen dem eigenen Hausstand und der ersten Tätigkeitsstätte. Berechnet wird auch hier nur die einfache Entfernung.
Voraussetzung ist unter anderem, dass außerhalb des Beschäftigungsortes ein eigener Hausstand besteht und am Beschäftigungsort eine weitere Unterkunft beruflich veranlasst genutzt wird.
Wer häufiger nach Hause fährt, kann die zusätzlichen Fahrten nicht automatisch als weitere Familienheimfahrten ansetzen. In Grenzfällen sollte geprüft werden, ob stattdessen andere Regeln für die tatsächlichen Fahrten günstiger sind.
Fahrtkostenzuschuss, Deutschland-Ticket und Jobticket
Ein employer kann ein Deutschland-Ticket, Jobticket oder andere employer-paid travel subsidies bereitstellen. Unter §3 Nummer 15 EStG können bestimmte Fahrberechtigungen für public transport als tax-free employer benefit behandelt werden.
Der steuerfreie ticket benefit mindert grundsätzlich die deductible Entfernungspauschale. Der subsidy offset erfolgt bis höchstens null. Deshalb müssen Fahrtkostenzuschuss, commuting expenses und workplace travel in der Lohnsteuerbescheinigung und Steuererklärung reported correctly werden.
Arbeitgeber können Zuschüsse für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte unter bestimmten Voraussetzungen pauschal versteuern. Der steuerlich abziehbare Betrag des Arbeitnehmers kann dadurch gemindert werden.
Steuerfreie Jobtickets oder Zuschüsse zu öffentlichen Verkehrsmitteln werden grundsätzlich auf der Lohnsteuerbescheinigung ausgewiesen und können die Entfernungspauschale reduzieren. Eine pauschale Besteuerung mit 25 Prozent kann in bestimmten Jobticket-Fällen dazu führen, dass die Entfernungspauschale nicht gekürzt wird.
Vor der Steuererklärung sollten deshalb insbesondere die entsprechenden Angaben auf der Lohnsteuerbescheinigung geprüft werden.
Unfallkosten zusätzlich zur Entfernungspauschale
Unfallkosten auf einer qualifying journey zwischen home und first workplace können zusätzlich zur Entfernungspauschale abziehbar sein. Dazu gehören unreimbursed accident costs für vehicle damage, Abschleppen oder notwendige Reparaturen.
Insurance reimbursements und jede andere insurance payment mindern den deductible amount. Für den additional deduction brauchst du proof, Unfallbericht und Rechnungen. Der Unfall muss in einem ausreichend engen Zusammenhang mit der commuting route stehen.
Antrag auf Lohnsteuerermäßigung
Mit einem Antrag auf Lohnsteuerermäßigung können erwartete commuting expenses und andere hohe Werbungskosten bereits during the year berücksichtigt werden. Das Finanzamt trägt gegebenenfalls einen wage-tax allowance als elektronisches Lohnsteuerabzugsmerkmal ein.
Dadurch sinkt die monthly withholding, sodass du nicht bis zur annual tax return auf die Entlastung warten musst. Die estimated costs sollten realistisch sein. Der Antrag kann über Mein ELSTER oder mit den amtlichen Formularen eingereicht werden.
Aktuelle Zahlen zur Pendlerpauschale
Die wichtigste aktuelle Zahl ist der einheitliche Satz von 38 Cent je Entfernungskilometer. Das Bundesfinanzministerium schätzte die Entlastung der taxpayers durch die neue Regel für 2026 auf rund 1,1 Milliarden Euro.
Historical statistics zu claimants, average commuting distances, car users und transport behaviour erscheinen oft mit Zeitverzug. Solche older tax years helfen bei statistical analysis und commuting trends, ersetzen aber nicht die current rules für die persönliche Steuererklärung.
Häufig gestellte Fragen zur Kilometerpauschale
Gilt die Kilometerpauschale auch für kurze Arbeitswege?
Ja. Seit dem 1. Januar 2026 gelten die 0,38 Euro bereits ab dem ersten vollen Entfernungskilometer.
Kann ich die Entfernungspauschale auch als Fußgänger nutzen?
Ja. Die Entfernungspauschale gilt grundsätzlich unabhängig vom Verkehrsmittel. Bei Fußgängern greift jedoch der jährliche Höchstbetrag von 4.500 Euro.
Bekomme ich bei 2.000 Euro Kilometerpauschale 2.000 Euro zurück?
Nein. Die 2.000 Euro reduzieren Ihre steuerpflichtigen Einkünfte. Die tatsächliche Erstattung hängt von Ihrer gesamten Steuerberechnung ab.
Wie viele Arbeitstage akzeptiert das Finanzamt?
Es gibt keine für alle Arbeitnehmer passende Standardzahl. Entscheidend sind die tatsächlich gefahrenen Tage nach Abzug von Urlaub, Krankheit, Homeoffice, Feiertagen und Dienstreisen.
Kann ich eine längere Strecke als die kürzeste Route angeben?
Ja, wenn die Strecke offensichtlich verkehrsgünstiger ist und regelmäßig tatsächlich genutzt wird. Die Zeit- oder Zuverlässigkeitsvorteile sollten nachvollziehbar sein.
Gilt die Kilometerpauschale auch für das Deutschlandticket?
Ja. Für Arbeitstage mit Fahrten zur ersten Tätigkeitsstätte kann die Entfernungspauschale berechnet werden. Ein steuerfreies oder bezuschusstes Jobticket kann den abziehbaren Betrag jedoch mindern.
Kann die Entfernungspauschale höher als 4.500 Euro sein?
Ja. Bei Nutzung eines eigenen oder zur Nutzung überlassenen Pkw gilt die Grenze nicht. Auch höhere tatsächliche Kosten öffentlicher Verkehrsmittel können bei entsprechendem Nachweis berücksichtigt werden.
Kann jeder Mitfahrer einer Fahrgemeinschaft die Pauschale ansetzen?
Ja. Jeder Teilnehmer kann die für ihn maßgebliche Entfernung berücksichtigen. Für Mitfahrer gilt grundsätzlich die Grenze von 4.500 Euro, und Abholumwege werden nicht eingerechnet.
Gilt für Elektroautos eine höhere Kilometerpauschale?
Nein. Der Satz der Entfernungspauschale hängt nicht von der Antriebsart ab. Für den Arbeitsweg gelten mit Elektroauto, Benziner oder Diesel dieselben 0,38 Euro je Entfernungskilometer.
Wer kann die Mobilitätsprämie erhalten?
Die Mobilitätsprämie richtet sich an Steuerpflichtige mit geringeren Einkünften, bei denen sich die erhöhte Entfernungspauschale steuerlich nicht oder nicht vollständig auswirkt. Sie bleibt auch nach 2026 bestehen. Die gesetzliche Bemessung bezieht sich weiterhin auf begünstigte Entfernungen ab dem 21. vollen Kilometer und beträgt 14 Prozent der maßgeblichen Bemessungsgrundlage.
Was ist die Kilometerpauschale?
Sie ist eine standard mileage rate für qualifying business travel mit einem private vehicle. Ein employee kann den fixed rate für professionally required external journeys nutzen, wenn der Arbeitgeber keine vollständige tax-free employer reimbursement zahlt.
Die nicht erstatteten Kosten werden als employment expenses in der tax return angesetzt. Fahrten zur ersten Tätigkeitsstätte sind davon abzugrenzen, weil sie unter die Entfernungspauschale fallen.
Wie hoch ist die aktuelle Kilometerpauschale?
Die aktuelle Kilometerpauschale beträgt bei business trips mit einem private passenger car regelmäßig 30 cents per kilometre. Für ein qualifying motorised vehicle wie ein Motorrad gilt häufig ein standard rate von 20 cents per kilometre.
Diese tax rates beziehen sich auf die tatsächlich gefahrene professional journey. Sie dürfen nicht mit den 38 Cent der Entfernungspauschale für den einfachen Arbeitsweg verwechselt werden.
Wer zahlt die Kilometerpauschale?
Der employer kann die Pauschale nach einer business trip über den internen reimbursement process auszahlen. Dafür reicht der employee eine travel-expense report oder expense claim mit den erforderlichen Angaben ein.
Erfolgt keine payment oder nur eine teilweise tax-free reimbursement, können qualifying unreimbursed expenses in der tax return geltend gemacht werden. Eine steuerliche Abzugsmöglichkeit ist jedoch keine automatische Zahlungspflicht des Arbeitgebers.
Für welche Fahrten gilt die Kilometerpauschale?
Sie gilt für qualifying travel mit business purpose, etwa customer visits, trade fairs, training events, professional errands und andere professional external journeys. Auch Fahrten zwischen verschiedenen Einsatzorten können als external work gelten.
Die daily journey zur first workplace gehört nicht dazu. Für diesen Weg gilt die Entfernungspauschale, selbst wenn der Arbeitsweg beruflich notwendig ist.
Wie kann ich Fahrtkosten richtig abrechnen?
Für eine korrekte Fahrtkosten-Abrechnung notierst du date, destination, professional reason, vehicle und complete kilometres travelled. Diese supporting details gehören in ein journey record oder die travel-expense report.
Anschließend multiplizierst du die Strecke mit dem zulässigen Satz und stellst den reimbursement claim. Nicht erstattete business travel-Kosten kannst du mit ausreichender expense documentation in der tax return angeben.
Wie hoch ist die Fahrtkostenerstattung pro Kilometer?
Die Fahrtkostenerstattung beträgt bei professional travel mit einem private passenger car regelmäßig 30 cents per kilometre. Für ein anderes qualifying motorised vehicle werden häufig 20 cents per kilometre verwendet.
Der tatsächlich ausgezahlte Betrag hängt von den reimbursement-Regeln des Arbeitgebers ab. Zahlt er mehr als den steuerlich zulässigen Betrag, kann der übersteigende Teil steuerpflichtig werden.
Gilt die Kilometerpauschale für Hin- und Rückweg?
Ja. Bei einer business trip oder sonstigen professional travel zählen Hinweg und Rückweg. Abgerechnet werden die actual kilometres travelled und damit die complete distance aus outward journey und return journey.
Anders ist es bei home-to-first-workplace-Fahrten. Bei der Pendlerpauschale wird nur die one-way distance angesetzt, nicht die Summe aus Hin- und Rückweg.
Wann galten 35 Cent pro Kilometer?
Die 35 cents gehörten zur historischen Staffelung der Pendlerpauschale. Im tax year 2021 galten sie ab dem 21st kilometre. Seit 2022 wurden für diesen Streckenabschnitt 38 cents verwendet.
Eine FAQ error entsteht, wenn 35 Cent als aktuelle business-travel mileage rate oder als Satz für den first kilometre dargestellt werden. Seit January 1 2026 gelten 38 Cent der commuting allowance ab dem ersten Entfernungskilometer.
Fazit
Die Kilometerpauschale ist 2026 für Pendler leichter zu berechnen: Für jeden tatsächlichen Arbeitstag gelten 0,38 Euro je vollem Kilometer der einfachen Entfernung zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte.
Bei Kundenbesuchen, Messen, Fortbildungen oder anderen beruflichen Auswärtstätigkeiten zählt dagegen die gesamte gefahrene Strecke. Mit dem privaten Pkw können dafür grundsätzlich 0,30 Euro pro Kilometer berücksichtigt werden.
Den größten Unterschied machen in der Praxis nicht komplizierte Formeln, sondern korrekte Ausgangsdaten: die richtige Tätigkeitsstätte, eine nachvollziehbare Strecke, realistische Fahrttage und die vollständige Berücksichtigung von Arbeitgeberleistungen. Wer diese Punkte sauber trennt und dokumentiert, kann die Kilometerpauschale vollständig nutzen, ohne Fahrten doppelt oder nach der falschen Berechnungsmethode anzusetzen.